Qualitätsentwicklung

Unter das Aufgabenprofil »Qualitätsentwicklung« lassen sich Angebote des Instituts fassen, die eigenständige Impulse zur fachlichen Weiterentwicklung der Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe und angrenzenden Bereichen setzen und in diesem Rahmen z.B.

  • Entwicklungs- und Implementierungsprozesse beraten und begleiten,
  • Unterstützungsangebote neu ausrichten oder sie verbessern helfen,
  • Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung durchführen, oder
  • im Prozess des Aufbaus von Kooperationen und verbindlichen Netzwerken (wie z.B. in jüngster Zeit im Bereich des Kinderschutzes und der Frühen Hilfen) zur Seite stehen.

Dies kann sowohl im Kontext von Projekten und Beauftragungen, zum Beispiel seitens des Bundes oder Landes, eines Verbandes oder einer Kommune, als auch im Rahmen ISA-eigener Initiativen vonstatten gehen. Als Beispiel für letztere ist hier aktuell der »Qualitätsrahmen Kinderschutz« zu nennen, der zehn Qualitätsdimensionen zu Bereichen der Qualitätsentwicklung und Standardsicherung im Kinderschutz in der Fachöffentlichkeit zur Diskussion stellt. Auch die »Empfehlungen zur Ausgestaltung der Rolle der Kinderschutzfachkraft«, die in diesem Jahr veröffentlicht worden sind, gehören in diese Reihe.

Mit einem breiten Auftrag zur Qualitätsentwicklung und Unterstützung von Implementierungsprozessen sind hingegen – als Beispiel für die Beauftragung von Landesseite – die »Service-Agentur zur operativen und administrativen Begleitung der Erprobung der Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich in NRW« sowie die Serviceagentur »Ganztägig lernen« Nordrhein-Westfalen ausgestattet.