Servicebrücken Jugend – Alter

Quartiersnahe Taschengeldbörsen aufbauen und pflegen

Logo Servicebrücken Jugend - AlterDas landesweite Projekt »Servicebrücken Jugend – Alter« (05/2014 – 12/2015) unterstützt und fördert den Aufbau von Taschengeldbörsen in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen.

Taschengeldbörsen können im weiteren Sinne als Servicebrücken zwischen Jugend und Alter bezeichnet werden. Sie bringen ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen, die etwas Unterstützung gebrauchen können, und Jugendliche, die für die nachfragenden Haushalte einfache Tätigkeiten im Tausch gegen ein kleines Taschengeld verrichten, zusammen.

Der Brückenschlag gelingt Taschengeldbörsen gleich auf mehreren Ebenen:

  • Taschengeldbörsen leisten einen Beitrag zur intergenerativen Begegnung, helfen Vorurteile abzubauen und schaffen ein wechselseitiges Verständnis zwischen den Generationen.
  • Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit ihr Taschengeld aufzubessern und können durch die ausgeübten Tätigkeiten eigene Stärken und Begabungen kennenlernen. Über den Austausch mit hilfesuchenden Menschen erlangen sie Sozialkompetenzen und können hilfreiche Erfahrungen für die zukünftige berufliche Orientierung sammeln.
  • Für ältere und/oder mobilitätseingeschränkte Menschen tragen Taschengeldbörsen, durch die erbrachten Unterstützungen, zur selbstbestimmten Lebensführung im vertrauten Umfeld bei.

Das Projekt »Servicebrücken Jugend-Alter« wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA) begleitet. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch das Land Nordrhein-Westfalen. Als Referenzprojekt dient die Taschengeldbörse (TABS) der AWO Solingen.

Das Institut für soziale Arbeit e.V. übernimmt in Kooperation mit der AWO Arbeit & Qualifizierung gGmbH Solingen die Projektkoordinierung.

Die Koordinierungsstelle unterstützt und berät alle teilnehmenden Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen beim Aufbau von Taschengeldbörsen. Sie ist für die verbindliche Aufnahme der Kreise und kreisfreien Städte in das Projekt zuständig und leitet die Fördermittel weiter. Fachlich unterstützt die Koordinierungsstelle die kommunalen Akteurinnen und Akteure durch Workshops und die Bereitstellung von webbasierten und gedruckten Informationsmaterialien. Darüber hinaus begleiten und beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Koordinierungsstelle die Kreise und Städte bzw. die ausgewählten Träger bei der Anpassung des Konzeptes an die Gegebenheiten vor Ort sowie beim Aufbau der örtlichen Taschengeldbörsen.

Ansprechpartner/innen zum Projekt:

 

Leitung


0251/2 70 59-46

 

Wissenschaftliche Mitarbeit


0251/9 25 26-12


0251/9 25 26-12


0251/9 25 26-14

 

Weitere Informationen:

→ Zur Website des Projektes