Forschungsprojekt: »Integrierte und beteiligungsorientierte Planung in der Kindertagesbetreuung in Baden-Württemberg«

Bedarfsgerechte Angebote in der Kindertagesbetreuung zu schaffen, die dem Förderauftrag von Betreuung, Bildung und Erziehung entsprechen, bedeutet Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern und Familien zu unterstützen und zu entlasten. Bedarfsgerecht bedeutet aber auch, auf individuelle Bedürfnisse von Adressaten, auf strukturelle Veränderungen und auf gesellschaftliche Entwicklungen einzugehen und diese in Planungsprozessen zu berücksichtigen.

Einen entscheidenden Aspekt der Qualitätsentwicklung liegt demzufolge auf einer integrierten und beteiligungsorientierten Planung in der Kindertagesbetreuung, die in ihrer Umsetzung vielschichtig, voraussetzungsreich und mit einem kontinuierlichen Organisationsaufwand verbunden ist.

Im Auftrag des Kommunalverbandes Jugend und Soziales (KVJS) des Landes Baden-Württemberg soll die (Weiter-) Entwicklung von Planungs- und Beteiligungsverfahren in Zusammenarbeit mit ausgewählten Modellregionen erforscht und erprobt werden.

Ziele des Forschungsprojektes sind:

  • eine (Weiter-) Entwicklung von Konzepten kommunaler Bedarfsplanung in der Kindertagesbetreuung (Teilfachplanung)
  • Die (Weiter-) Entwicklung von praktikablen, regelmäßigen Formen der Adressatenbeteiligung
  • Beteiligung von Fachkräften und Trägern an Planungsvorhaben
  • Die Verbindung von qualitativen Planungsaspekten mit der quantitativen Bedarfsplanung

Bei der Projektdurchführung gemachte Erfahrungen und gewonnene Erkenntnisse sollen so aufbereitet werden, dass diese für andere, interessierte Kommunen in Baden-Württemberg nutzbar sind. Vorgesehen sind u.a. die Herausgabe einer Arbeitshilfe sowie eine Transfertagung im Herbst 2018. 

Forschungspartner des Instituts für soziale Arbeit e.V. ist die Hochschule Osnabrück.

ISA
Hochschule Osnabrück
Dr. Christina Plafky
Ilona Heuchel    
Prof. Dr. Stephan Maykus
Prof. Dr. Gregor Hensen
Prof. Dr. Silvia Wiedebusch

Ansprechpartnerinnen

zum Projekt:


Wissenschaftliche Mitarbeit:

 

Kathrin Lassak

Fon: 0251/20 07 99-51

Philipp Oettler

Fon: 0251/20 07 99-52

 

Weitere Informationen:

 

Kommunalverband Jugend und Soziales (KVJS)

KVJS-Forschung