Evaluation kommunaler »Vormundschaftssysteme« für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge

Praxisforschungsprojekt des ISA von Januar 2016 bis Dezember 2016

Zielsetzung des Projektes

Im Rahmen des Praxisforschungsvorhabens sollen verschiedenen Vormundschaftstypen für unbegleitete minderjährige Flüchtlingen in den Blick genommen werden. Dabei werden verschiedene Ebenen und Akteure einbezogen. Auf der Ebene der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge soll herausgearbeitet werden, wie sie ihre Vormünder wahrnehmen und welche Unterstützung sie durch diese erhalten. Die Frage, wie die Vormünder unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bei ihrem Leben in Deutschland unterstützen können, soll sowohl aus der Perspektive der Vormünder selbst als auch aus der der Kinder und Jugendlichen beantwortet werden. Darüber hinaus wird auf der Ebene der Vormünder die Frage gestellt, welche Unterstützung, Begleitung und Ressourcen sie für ihre Arbeit benötigen. Ziel ist es, »gute Praxis« und Handlungsempfehlungen zur Ausgestaltung eines kommunalen Hilfesystems für unbegleitete Minderjährige herauszuarbeiten.

Methodisches Vorgehen

In den Kommunen Wuppertal, Bochum und Dortmund werden Fallstudien durchgeführt und jeweils unterschiedliche Ebenen berücksichtigt. Da hier explorativ und beispielhaft vorgegangen wird, werden qualitative Methoden eingesetzt. Die Perspektive der Akteure selbst steht im Fokus der Studie. Daher werden leitfadengestützte Interviews mit Vormündern und unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen geführt. Ergänzend werden pädagogischen Fachkräfte, die in einem persönlichen Kontakt zu den Jugendlichen stehen, interviewt.

Vorstellung der Ergebnisse

An einem gemeinsamen Treffen sollen erste Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt werden und mit den Beteiligten diskutiert werden…

Ansprechpartnerinnen zum Projekt:

 

Dr. Christina Plafky
Telefon 0251/20 07 99–54

Ines Hiegemann
Telefon 0251/20 07 99–53

 

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Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung