Fachtagungen: Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung von Schule und Jugendhilfe – Zwischenbilanz und Perspektiven

Bild Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung

Mit der gesetzlichen Verankerung des Kinderschutzes in den §§ 8a SGB VIII und 42 Abs. 6 Schulgesetz NRW sind Jugendhilfe und Schule in Nordrhein-Westfalen gleichermaßen aufgefordert, Hinweisen auf Kindeswohlgefährdungen konsequent und systematisch nachzugehen.

Seit Inkrafttreten dieser rechtlichen Regelungen haben sich beide Institutionen auf den Weg gemacht, den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Im Hinblick auf das geplante Bundeskinderschutzgesetz – hier wird die Kooperation zwischen Institutionen und Professionen als zentrales Element des Kinderschutzes angesehen – gilt es, eine Zwischenbilanz zu den derzeitigen Aktivitäten zu ziehen und die Perspektive auf zukünftige Chancen und Herausforderungen zu lenken.

Ein wesentliches Merkmal zur wirkungsvollen und nachhaltigen Umsetzung des Schutzauftrags wird in der Entwicklung und Implementierung von Vereinbarungen zwischen Jugendhilfe und Schule gesehen, in denen Vorgehensweisen, Anhaltspunkte für das Erkennen von Kindeswohlgefährdung sowie Kontaktpersonen in beiden Systemen benannt werden. Zur Stärkung einer multiprofessionellen Zusammenarbeit gilt es weiter, durch kontinuierliche Fortbildungen eine fachliche Weiterentwicklung für die beteiligten Professionen zu ermöglichen und nicht zuletzt die Begleitung der betroffenen Kinder, Jugendlichen sowie deren Eltern zu gestalten.

Die Fachtagungen am 18.10.2011 für den Bereich Westfalen-Lippe und am 16.11.2011 für Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Einrichtungen im Rheinland richten sich an Akteure auf der Planungs- und Entscheidungsebene von Schule und Jugendhilfe.

Mehr Informationen und Hinweise zur Anmeldung finden Sie hier.