Frühe Hilfen in Niedersachsen - Aktivitäten und Perspektiven

Im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration veranstaltet das Institut für soziale Arbeit e. V. vier regionale Auftaktveranstaltungen zur Umsetzung der »Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen« nach § 3 KKG. Im Rahmen des BKiSchG wurde die Bundesinitiative zur Weiterentwicklung der Frühen Hilfen beschlossen. Sie intendiert bereits bestehende Aktivitäten von Ländern und Kommunen mit zusätzlichen Maßnahmen zu ergänzen und zu unterstützen. So werden insbesondere Netzwerke für Frühe Hilfen sowie der Einsatz von Familienhebammen und vergleichbaren Berufsgruppen finanziell gefördert. Der Bund und die Länder haben hierzu zum 01.07.2012 eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen, die u.a. vorsieht, dass die Länder Koordinierungsstellen einrichten. Diese Stellen sind insbesondere für den Vollzug der Verwaltungsvereinbarung und damit auch die finanzielle Abwicklung zuständig. Zusätzlich bestehen ihre Aufgaben in der Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung sowie der Beratung der Kommunen. In Niedersachsen wird diese Stelle beim Landesamt für Soziales, Jugend und Familie angesiedelt.

Auf vier regionalen Tagungen werden die beiden Schwerpunkte der Bundesinitiative vorgestellt. Es wird ein Einblick in das Einsatzfeld und die Organisationsstrukturen von Familienhebammen gegeben und Herausforderungen in der Koordination Früher Hilfen aufgezeigt und im Anschluss eine Fortbildung für Koordinatorinnen und Koordinatoren von Netzwerken Früher Hilfen vorgestellt. Ergänzend wird das  Fachinformationssystem Frühe Hilfen (FIS) dargestellt, das zwar nicht Teil der Bundesinitiative ist, jedoch in einem engen inhaltlichen Zusammenhang steht. Schließlich wird sich die niedersächsische Landeskoordinierungsstelle vorstellen und die konkrete Umsetzung der Bundesinitiative beleuchtet werden.

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